Was ist Unified Commerce und ist es das nächste große Ding

Fast 90 Prozent der Unternehmen erwarten, dass eine positive Kundenerfahrung ihre Wettbewerbsfähigkeit zukünftig noch stärker bestimmen wird. Nicht nur die Analysten von Gartner kommen zu diesem Ergebnis – es ist ein offenes Geheimnis, dass die optimale Customer Experience zum Wettbewerbsvorteil schlechthin geworden ist. Aufgrund der hohen Anzahl an Kommunikationskanälen, wird es für Unternehmen jedoch immer schwieriger, ein einheitliches Einkaufserlebnis zu generieren. Unified Commerce ist daher das Stichwort der Stunde.

Unified Commerce vs. Multichannel vs. Omnichannel

Einst war es Multichannel, dann Omnichannel und nun Unified Commerce: Mit neuen Plattformen und professioneller Umsetzung sollen alle Funktionen einer Customer Journey scheinbar unsichtbar und aus einer Hand laufen. Unified Commerce ist die nächste, auf Omnichannel aufbauende Stufe.

“Der Markt hält nach ersten Omnichannel-Implementierungen im Handel mit Unified Commerce schon den nächsten Trend bereit: Kunden suchen ein einheitliches Kauferlebnis, bei dem ihre persönlichen Wünsche jederzeit im Mittelpunkt stehen”, so Jens-Michael Blümel von TWT.

Multichannel

Bei Multichannel werden mehrere Kanäle wie Website, Social Media, Apps und E-Mails eingesetzt, um Käufer zu begeistern. Wer also einen Online-Shop und einen Instagram-Account betreut, bietet bereits Multichannel an. Beim Multichannel-Ansatz sind die Unstimmigkeiten über diverse Kanäle die Herausforderung. Höhere Abbruchraten sind die Folge.

Omnichannel

Die oben genannte Herausforderung wird bei Omnichannel gelöst, indem alle Unternehmensauftritte gleich gestaltet sind. Jede Plattform muss über eine eigene Schnittstelle verwaltet werden. Die Entwicklung kann in diesem Fall kostspielig werden.

Unified Commerce

Bei Unified Commerce nutzen Händler eine zentrale Plattform für die Verwaltung jeglicher Kundeninteraktionen. So soll eine einheitliche Kundenerfahrung entstehen. Statt mehrere Schnittstellen müssen Händler nur noch eine Plattform bedienen. Dadurch wird das Kauferlebnis vereinheitlicht.

Retailer nutzen im Rahmen von Unified Commerce eine zentrale Plattform für die Verwaltung jeglicher Kundeninteraktionen. So wird eine einheitliche Benutzererfahrung über alle Kanäle und Devices gewährt. Anstatt mehrere Schnittstellen zu verwalten, können Retailer bei diesem Ansatz von einer einzigen Plattform aus agieren. Retailer sollten ihre Verkaufskanäle nicht separat betrachten. E-Commerce, Mobile und PoS greifen ineinander und ergeben ein globales Kauferlebnis.

Aus Käufersicht denken

Händler sollten ihre Verkaufskanäle nicht gesondert betrachten. Online Shop, Mobile Commerce und PoS sind allesamt Bestandteil des globalen Kauferlebnisses. Die Interaktion mit der Marke beginnt in der Regel lange bevor der Konsument die Ladenzeile erreicht. Zum Beispiel beginnen viele Kunden ihre Customer Journey auf Instagram oder lesen sich Bewertungen zu einem Produkt durch. Die Website oder das Downloaden einer entsprechenden App gehören zu den weiteren Schritten der Kundenreise.

Durch die Verwaltung aller Kanäle auf einer einzigen Plattform ist es simpel, Käufer über mehrere Touchpoints hinweg zu begeistern. Eine Maßnahme wären diverse Zahlungsmethoden anzubieten – auch auf eher ungewöhnlichen Plattformen wie dem Facebook Messenger. Kunden können so direkt kaufen, ohne den Kanal zu verlassen.

Unified Commerce rückt den Konsumenten in den Fokus. Kunden erhalten noch mehr Wertschätzung. In einer Studie der US Kollegen von BRP Consulting wird berichtet, dass bereits 29% der US Händler Unified Commerce Strategien einsetzen – im Gegensatz zu zarten 9% im Vorjahr. Unsere Consultants beraten Sie gerne, welches Tool für Sie geeignet ist und welche Ziele Sie mit Unified Commerce erreichen können.

380 Kollegen der TWT Digital Group helfen bereits namhaften Händlern wie Media Markt Saturn oder COOP in der Schweiz den nächsten richtigen Schritt in die Zukunft des Handels zu gehen.

Lassen Sie uns darüber sprechen, was wir für Sie tun können

Das könnte Sie auch interessieren

Diesen Artikel teilen