Mobile Commerce: Smartphones als zentraler Touchpoints

Der Kunde von heute holt sich über soziale Netzwerke Inspirationen, informiert sich mit dem Smartphone über aktuelle Schnäppchen und liest Produktbewertungen anderer User durch. Bevor er sich in den lokalen Laden begibt, prüft er, ob das gewünschte Produkt dort vorrätig ist. Im Shop zückt er dann das Smartphone, um den Zahlungsvorgang abzuschließen. Wir zeigen, wie der Handel diese mobilen Touchpoints in seine M-Commerce-Strategie einbeziehen kann.

Smartphones als Infozentrale und Kasse im stationären Handel

Kunden informieren sich gern vorab online, ob das gewünschte Produkt vor Ort verfügbar ist. Geben Sie ihnen die Auskunft und die Möglichkeit, die Produkte zu reservieren! Unternehmen wie Hornbach, Saturn und Edeka gehen noch einen Schritt weiter im Checkout-Prozess: Sie machen Kunden mit ihren Smartphones als Scanner quasi zum Verkäufer. Käufer bekommen dann das Gefühl, dass sie den Einkauf schneller und bequemer tätigen können. Das sorgt für ein positives Kundenerlebnis.

Social Commerce gewinnt an Bedeutung

Eine aktuelle Studie belegt, dass über 60 Prozent der Befragten bereits über soziale Plattformen wie Facebook oder Instagram eingekauft haben. Die Angebote werden den Nutzern durch Bilder und interaktive Werbung angezeigt. Social Commerce spricht insbesondere die junge Zielgruppen an. Für Händler bedeutet das: Sie sollten auf Instagram und Co. aktiv inspirieren und Produkte anbieten.

Beide Systeme sollten bestmöglich zusammenpassen. So bieten sich bspw. Systeme mit einer ähnlichen oder gleichen Softwarearchitektur sowie gleichem Technologiestack an. Dies erlaubt Synergien beim Betrieb wie auch in der Entwicklung.

Für die Integration von Shop und CMS gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Entweder laufen sie gleichrangig nebeneinander oder eines der Systeme ist wahlweise führend.

Preiswert in den M-Commerce einsteigen

Diese Variante lässt sich schnell umsetzen, da nur eine lose Verbindung besteht. Das jeweils andere System steuert seine Inhalte über eine API (Schnittstelle) bei. Ein Nachteil: Navigation, Suche, Empfehlungen oder Personalisierung lassen sich nur schwer integrieren.

Location Based Services (LBS)

Der Gedanke hinter LBS: Den Kunden über die Händler-App genau dann erreichen, wenn er sich in der Nähe des Shops befindet. So soll er in Läden oder Restaurants gezogen werden. Diese Option hat sich bisher noch nicht ganz durchgesetzt, da viele Kunden in Deutschland ihre Standort- oder Bluetooth-Informationen aus Sicherheitsbedenken ungern offen darlegen.

Ihnen fehlt eine M-Commerce-Strategie? Wir konzipieren diese gern für Sie und unterstützen Sie bei der Umsetzung.

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